Vorstellung der Reform


„ALPHA – zesumme wuessen“ hat zum Ziel, jeder Schülerin und jedem Schüler einen gerechten Schulstart zu ermöglichen, der dem sprachlichen Profil und dem familiären Umfeld entspricht, und zugleich den Zusammenhalt innerhalb der öffentlichen Schule zu wahren.
Die Reform führt die Möglichkeit ein, zwischen einer Alphabetisierung auf Deutsch oder auf Französisch zu wählen. Diese Entscheidung wird am Ende des Zyklus 1 von den Eltern auf Grundlage einer fachlichen Empfehlung des pädagogischen Teams getroffen. So erhält jede Schülerin und jeder Schüler die Chance, Lesen, Schreiben und Rechnen in einer Sprache zu erlernen, die sie ausreichend verstehen und beherrschen, wodurch sprachliche Hürden, die den Schulerfolg bremsen, verringert werden.
Der neue Lehrplan greift die Logik von „ALPHA – zesumme wuessen“ vollständig auf: Er unterscheidet zwischen der Alphabetisierungssprache und der Zweitsprache, verfolgt jedoch für beide die gleichen Kompetenzziele bis zum Ende des Zyklus 4.
Luxemburgisch spielt in dieser Reform eine zentrale Rolle: Als gemeinsame Kommunikations- und Integrationssprache stärkt es den Zusammenhalt der Klassen und bildet eine Brücke zum schrittweisen Zugang zu den beiden anderen Landessprachen.
 

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Dann sehen Sie sich hier das Programm mit den Weiterbildungen und Hospitationen an, die im Rahmen des Projekts „ALPHA - zesumme wuessen“ organisiert werden.

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